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Forschung und Entwickelung

Forschung und Entwickelung

EnerCalC - Vereinfachte Energiebilanzierung

EnerCalC 2013 ist eine Software zur Berechnung des Energiebedarfs von Gebäuden. Dr. Markus Lichtmeß entwickelte dieses Excel-basierte Werkzeug im Rahmen seiner Forschung für das Lehr- und Forschungsgebiet Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung von Prof. Karsten Voss an der Bergischen Universität Wuppertal. Die Arbeiten werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Forschungsinitiative Energieoptimiertes Bauen gefördert. Weitere Informationen und die kostenlose Bestellung des Werkzeugs über www.enob.info/?id=EnerCalC. Anfang 2013 waren etwa 1.450 Nutzer registriert.

Konzept Subventionen

Die Modernisierung von bestehenden Gebäuden ist ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energiepolitik in Luxemburg und in Europa. Die praktische Umsetzung ist jedoch auch von Fördermaßnahmen abhängig, die für eine Modernisierung gewährt werden. Für das Wirtschaftsministerium haben wir ein angepasstes Förderkonzept entwickelt, welches zum einen den Energiepass einbezieht und Förderhöhen für unterschiedliche Energiestandards nach wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten bestimmt. Der Altbaumodernisierung sollte dabei eine besondere Aufmerksamkeit zukommen. Auf der Basis von umfangreichen Kosten- und Energieanalysen wurden erforderliche Fördersätze bestimmt und ein Fördermodell vorgestellt, welches eine effizientere Modernisierung belohnt.

LUNAZ Zertifizierung

Zur systematischen Bewertung von Gebäuden wird historisch gesehen – wobei sich historisch auf einen Zeitraum von 40 Jahren bezieht – oft der Energieverbrauch als Qualitätsmerkmal herangezogen. In den letzten Jahren zeigt sich eine steigende Verbreitung von Gebäude- und Nachhaltigkeitsbewertungssystemen, die sich neben einer bereits erweiterten ökologischen Bewertung auch mit umfassenderen Aspekten zur Bewertung der Wohnqualität beschäftigen. So werden gesellschaftliche, soziale, standortspezifische und Nachhaltigkeitsaspekte in die Gebäudebewertung einbezogen. Wir entwickeln für das Luxemburger Wohnungsbauministerium in Zusammenarbeit mit anderen Partnern ein Nachhaltigkeits-Zertifizierungssystem für Wohngebäude.

Nearly zero-energy buildings

Die Gebäuderichtlinie EPBD 2010 fordert, dass alle neuen Gebäude ab 2020 als nearly zero-energy buildings realisiert werden sollen. Wir beraten das Wirtschaftsministerium in Luxemburg bei der Entwicklung des Luxemburger Standards und der praxisnahen Umsetzung in der Baulandschaft. Im Forschungsvorhaben werden unterschiedliche Umsetzungsstrategien entwickelt, analysiert und bewertet. Dabei ist es von besonderem Interesse alle Akteure im Bausektor einzubeziehen. Die Studie befindet sich Anfang 2013 noch in Bearbeitung und ist noch nicht veröffentlicht.

Sonnen- und Blendschutz

Nach dem Bilanzmodell der DIN V 18599 wird im Winterzeitraum ein außenliegender Sonnenschutz ebenfalls als Blendschutz eingesetzt. Das führt zu starken Einbußen bei den passiven solaren Gewinnen, da ein aktivieren des Sonnenschutzes unterstellt wird. Es wird ein Rechenmodell vorgestellt, welches das Nutzungsverhalten einbezieht und im Winterzeitraum dazu zwischen einem reinen Blendkriterium und einem Sonnenschutzkriterium unterscheidet. So hat die Trennung von außenliegendem Sonnen- und innenliegendem Blendschutz einen Einfluss auf die Nutzung passiver solarer Gewinne. Die Studie dazu kann unter folgender Adresse geladen werden: 

http://www.enob.info/de/publikationen/publikation/details/aktivierung-von-sonnen-und-blendschutzsystemen/

TEK-Projekt

Die Bewertung von bestehenden Gebäuden erfolgt oft über typische, statistisch erhobene Verbrauchskennwerte für Gesamtgebäude. Dabei werden als Vergleichswert gebäudetypologische Werte genutzt, welche aufgrund der Vielzahl möglicher Gebäudearten sehr umfangreich ausfallen können. Für die Luxemburger Energieeinsparverordnung wurde in Zusammenarbeit mit dem IWU (Institut für Wohnen und Umwelt) ein Verfahren entwickelt, welches die energetische Bewertung von bestehenden Gebäuden auf der Basis von Teilenergiekennwerten (Energiekennwerte
je Nutzungsfunktion) ermöglicht.

Verordnung Nichtwohngebäude

Entwicklung der Bewertungsmethode für bestehende und neue Nichtwohngebäude. Neue Nichtwohngebäude werden auf der Basis der Rechenvorschrift DIN V 18599 bewertet. Für Luxemburg angepasst wurden einige Vereinfachungen entwickelt um den Arbeitszeitaufwand zu verringern und Ergebnisse besser auf Plausibilität überprüfen zu können. Gemäß der Energieeinsparverordnung wird das zu bewertende Gebäude mit der Referenzgebäudemethode bewertet, was viele Vor- aber auch Nachteile mit sich bringt. Ein großer Nachteil ist z.B., dass der gewählte architektonische Gebäudeentwurf in beiden Berechnungen durchgereicht wird und ein besonders guter energetischer Entwurf nicht "belohnt" wird. Gleiches gilt für Fensterflächenanteile, Anordnung in der Fassade, etc.. In diesem Ökosystem der Bewertung erfolgt kein Anreiz mehr, energetisch optimiert zu entwerfen.

Verordnung Wohngebäude

Seit 2007 gilt die neue Energieeinsparverordnung für Wohngebäude in Luxemburg. Goblet Lavandier hat für das Wirtschaftsministerium folgende Arbeiten durchgeführt:

  • Entwicklung der Rechen- und Bewertungsmethode für die energetischen Anforderungen an neue Wohngebäude.  
  • Verfassen des nationalen Anhangs des Reglements und Mitarbeit am Gesetzestext.
  • Für die nationale Einführung wurde ein Rechenwerkzeug LuxEeB-Tool entwickelt, mit dem Energieausweise erstellt werden können. Anfang 2013 waren etwa 1.500 Nutzer registriert.
  • Das Rechenwerkzeug kann über das Wirtschaftsministerium bezogen werden.

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